Kronplatz Plan de Corones
Der 2275 Meter hohe Hausberg von Bruneck ist nicht nur eine riesige Aussichtsplattform, sondern auch ein Erlebnisberg für Aktivitäten zwischen Natur, Bewegung und Inspiration. Am Kronplatz verschmelzen Natur und Kultur zu einem besonderen Erlebnis. Wanderer spazieren auf den zwei Panoramawegen »Concordia 360°« und »Via Artis« und werden von Kunst und weiten Blicken in die Bergwelt begleitet. Im »Messner Mountain Museum« kann man in die Geschichte des Alpinismus eintauchen, während im »LUMEN« Museum das Licht der Berge zur Kunst wird.
Mountainbiker stehen drei abwechslungsreiche Abfahrten ins Tal zur Verfügung: »Herrnsteig« nach Reischach, »Dragon & Gassl Trail« nach Gassl (Olang) und »Furcia Trail« zum Furkelpass. Der Gipfel des Kronplatzes ist im Sommer bequem mit drei Aufstiegsanlagen zu erreichen: »Kronplatz 2000« von Reischach, »Olang 1+2« von Gassl und »Ruis« vom Furkelpass.
Werte aus GPX-Datei topografisch interpretiert, errechnet und daher real.
Kronplatz Plan de Corones 2275 m
Der Gipfel des Kronplatzes wird von der Friedensglocke »Concordia 2000« gekrönt. Sie wurde vom Grödner Künstler Paul de Doss-Moroder entworfen, 2003 eingeweiht und dem Schutzpatron der Skifahrer und Bergsteiger gewidmet. Sie läutet täglich um 12 Uhr. Weniger reizvoll sind dagegen die sie umgebenden Bergstationen der Seilbahnen, die im Sommer Wanderer und im Winter in weit größerer Zahl Skifahrer aus den umliegenden Tälern hinauffahren. Außerdem gibt es einige Gastronomiebetriebe und es fällt der große Sendemast neben der Sankt-Sebastians-Kapelle ins Auge.
Sentiero Concordia 360° Panoramaweg ~ 2250 m
Der Panoramaweg »Concordia 360°« beginnt an der Friedensglocke und umkreist den unmittelbaren Gipfelbereich nach einem kurzen Abstieg. Der Weg wird mit »A« markiert, hat eine Länge von 2,4 Kilometern und nimmt etwa 40 Minuten reine Gehzeit in Anspruch.
Der Weg führt an drei Aussichtspunkten vorbei, wo jeweils ein markanter Steinmann als Kunstobjekt aufgestellt ist. So verbinden sich Landschaft und Kunst zu einer Wanderung, die nicht nur aussichtsreich, sondern auch abwechslungsreich ist. Ebenfalls auf dem Weg befinden sich das Messner Mountain Museum und eine Riesenschaukel, der sogenannte »Skyscraper«.
Opere d'Arte Concordia 360° Kunstwerke
Die drei Steinmänner wurden vom Künstler Helmut Pizzinini aus verschiedenen, regionalen Gesteinsarten geschaffen. Der erste Steinmann steht am Aussichtspunkt »Südtirol« und besteht aus Laaser Marmor. Von hier blickt man nach Westen ins Herz Südtirols. Der zweite Steinmann steht am Aussichtspunkt »Dolomiten« und besteht aus Dolomit. Von hier blickt man nach Süden in die Dolomiten. Und der dritte Steinmann steht am Aussichtspunkt »Rieserferner-Ahrn« und besteht aus Granit. Von hier blickt man nach Norden über das mittlere Pustertal hinweg.
Die drei Steinmänner bilden gemeinsam die Krone der Prinzessin Dolasilla, einer Heldin aus der Welt der Südtiroler Sagen. Zusätzlich wird sie am Panoramaweg als reitende Bogenschützin auf einem Pferd dargestellt.
Sentiero Via Artis Rundweg ~ 2100 m
Der Rundweg »Via Artis« beginnt im Bereich der Kronplatzhütte und umkreist den Gipfelbereich eine Geländestufe tiefer nach einem weiteren kurzen Abstieg vom Panoramaweg »Concordia 360°«. Ausgangspunkt ist der Aussichtspunkt mit Sitzbänken und Holzkreuz. Der Weg wird mit »B« markiert, hat eine Länge von 7,2 Kilometern und nimmt etwa 3 Stunden Gehzeit in Anspruch.
Auch dieser Weg bietet Aussichten in alle Himmelsrichtungen und verbindet Natur und Kunst. Die »Via Artis« soll die höchstgelegene Freilicht-Kunstgalerie der Welt sein. Entlang des Weges sind mehrere Kunstwerke regionaler Künstler aufgestellt. Der Rundweg bietet herrliche Aussichten auf Bruneck im Pustertal, auf Sankt Vigil in Enneberg sowie weit in die umliegende Bergwelt. Auf halber Strecke, auf der Südseite des Kronplatzes, befindet sich die Graziani-Hütte, wo man gut einkehren kann.
Opere d'Arte Via Artis Kunstwerke
An der »Via Artis« sind acht Kunstwerke aufgestellt, die von Künstlern aus der Region gestaltet wurden:
- »Alpine Geometry« Alex Dorici (Lugano, Schweiz)
- »Broken ice core« Judith Neunhäuserer (Bruneck)
- »Made 2« Andreas Zingerle (Brixen)
- »ruhend_palsé« Ruth Oberschmied (Bruneck)
- »Große Muschel« Roland Perathoner (Wolkenstein)
- »Geweih (Verlust)« Wilma Kammerer (Sankt Lorenzen)
- »Black Diamond« Rina Treml (Innsbruck, Österreich)
- »Urra! Crocus! Urra!« Helmut Pizzinini (Abtei)





